Felix Nahrstedt

Genetisch fixierte Schotenplatzfestigkeit macht den Unterschied!

21.07.2020

Wetterextreme wie Starkniederschlagsereignisse und Hagelschauer nehmen zu. Besser wenn man auf Winterrapssorten mit genetisch fixierter Schotenplatzfestigkeit setzt.

Ein eindrucksvolles Beispiel ist auf dem Bild zu sehen. Nach einem starken Hagelschlag in der Region Prenzlau (Brandenburg) Mitte Juli, sind deutliche Unterschiede zwischen Sorten mit und ohne Schotenplatzfestigkeit zu erkennen.

Bei dem dunklen Streifen handelt es sich um die schotenplatzfeste Sorte LG AMBASSADOR. Das Schotenpaket ist noch weitestgehend intakt. Der Rest der Fläche ist mit einer Sorte ohne Schotenplatzfestigkeit bestellt worden. Viele Schoten sind aufgeplatzt, die Rapssamen sind ausgefallen. Deutlich wird dies durch die helle Farbe, die durch die Sichtbarkeit der Innenseiten der Fruchtblätter entsteht.
Sorten mit genetisch fixierter Schotenplatzfestigkeit haben eine stabilere Verbindung zwischen Fruchtblättern und Schotenrahmen (Replum), wodurch das Schotenplatzen verringert wird. Dies bietet zum einen Vorteile bei Starkniederschlägen und Hagel, zum anderen wird die Ernteflexibilität erhöht.

Außerdem kann gewartet werden, bis auch die letzten grünen Schoten („Gummischoten“) im unteren Bereich des Schotenpakets durchgereift sind, ohne dass im oberen Teil bereits die Schoten aufplatzen.

Mit der genetisch fixierten Schotenplatzfestigkeit von LG sind Sie auf der sicheren Seite und haben #eineSorgeweniger!