Weizenzüchtung bei LG

Weizen Saatgut für sicheren Ertrag

Die Selektion und die Weizenzüchtung bei LG orientieren sich konsequent an der Praxis. Die daraus resultierenden Sorten sind somit sowohl für Stoppelweizenfruchtfolgen geeignet, als auch für Mulchsaat und für Frühdrusch. Zu den typischen Merkmalen dieser neuen Sorten gehören u.a. auffallende spezifische Eigenschaften, etwa in Bezug auf Resistenzen gegenüber verschiedenen Krankheiten, ein Spitzenertrag, eine überdurchschnittlich gute Verwertung von Nährstoffen und auch z.B. besondere Verarbeitungsqualitäten.

GPD (Grain Protein Deviation) ist ein züchterischer Ansatz zur Verbesserung der N-Nutzungseffizienz. Die GPD ist die positive bzw. negative Abweichung von der linearen Regression von Rohproteingehalt auf Kornertrag. Sorten, die positiv abweichen liefern bei gegebenem Ertragsniveau höhere Proteingehalte - sie neigen also bei Ertragszuwachs weniger zur Proteinverdünnung. Über mehrere Jahre und viele Standorte hinweg lassen sich so für einzelne Sorten belastbare Beobachtungen machen.

Das Ährenfusarium und die damit einhergehende mögliche Mykotoxinbelastung des Erntegutes sind nach wie vor eine der ganz großen Gefahren für den erfolgreichen Weizenanbau.
Ährenfusariumresistente Weizensorten wie z.B. SPONTAN und LG IMOSANTO bieten einen tatsächlichen Vorteil, das verdeutlicht auch die von von Dr. C. Brandfaß und Dr. J. Weinert an der LWK Niedersachsen entwickelte "Matrix zur Bewertung des schlagspezifischen Toxinrisikos" hervorragend.

Auf Trockentoleranz zu züchten ist gar nicht so einfach - es beginnt ja schon mit der Fragestellung: "Um welche Trockenheit geht es (Frühjahrs-Trockenheit, Vorsommer-Trockenheit oder Sommer-Trockenheit)?" Und wie können wir selektieren, wenn "Trockenheits-Probleme" gar nicht auftreten? Das geht bei LG mit einem breit gefächerten Prüfungsnetzwerk mit Standorten, die sich in Ihrer Bonität und den klimatischen Bedingungen unterscheiden.

Interview mit Dr. Johannes Schacht, Weizenzüchter bei Limagrain, zur Hybrid Winterweizen-Züchtung.

"Im Zusammenhang mit der Diskussion um N-Effizienz trauen wir den Hybriden aufgrund ihrer erhöhten Wurzelleistung positive Effekte zu." Lesen Sie mehr