Teilfächenspezifische Aussaat im Mais bei LG

Klaus Ahrens
Vor 4 Monaten

Das Thema „Teilflächenspezifische Aussaat im Mais“ wird ein immer wichtigeres Thema bei LG. Zur letzten Aussaat wurden mehrere Testflächen in Bayern in Zusammenarbeit mit Lohnunternehmern angelegt. Wir haben Ende Juni die Gelegenheit genutzt, einige der Landwirte und Lohnunternehmer zu besuchen und nach den Erfahrungen zu fragen. Mit dabei war Laurent Barthez, Leiter der Precision Farming Einheit bei Limagrain in Frankreich. Gerade für ihn war es interessant, die Erfahrungen aus erster Hand zu bekommen. Aktuell sehen die Bestände in Ostbayern recht gut aus. Es gab immer wieder Regen, so dass die Aussichten aktuell positiv sind.

Noch springen nicht alle Landwirte auf den Zug Precision Farming auf, aber der Trend lässt sich nicht aufhalten. Gerade bei weniger homogenen Schlägen mit vielen Unterschieden in der Bodenqualität oder Wasserverfügbarkeit punktet die Teilflächenspezifische Aussaat. Mehrerträge von 3% und mehr können so im Mais erzielt werden. Am Ende verspricht Laurent Barthez, dass nicht nur die Teilflächenspezifische Aussaat im Mais weiterentwickelt wird. Neue Anwendungen und Services sind schon in der Pipeline und sollen den Landwirten bald zur Verfügung stehen.

Bildbeschreibung:
Sie machten sich ein Bild von den aktuellen Maisbeständen in Bayern: v.l. Jannik Rantze, Projektmanager Digital bei LG, Albert Hirsch, Landwirt und Lohnunternehmer aus Zinzendorf bei Wörth a.d. Donau, Laurent Barthez, Leiter Limagrain Agrility (Precision Farming) aus St. Beauzire (Frankreich).

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