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19.09.2011

Die neuen Abreifedaten aus Greven liegen vor!

Auf dem nahezu 3 Hektar großen Demonstrationsstandort nahe der Limagrain-Zuchtstation in Greven bei Münster (NRW) wird jedes Jahr das komplette Maissortenportfolio vorgestellt sowie zahlreiche pflanzenbauliche Fragestellungen, Dünge- und Pflanzenschutzvarianten präsentiert. Neben den vielen Besuchergruppen, die von unseren Mitarbeitern dort fachlich kompetent über die Fläche geführt werden, beginnen wir in der Regel Anfang September mit ersten Beerntungen, um den Stand der Abreife der verschiedenen Reifegruppen zu messen und damit dem Landwirt eine Orientierung auf die anstehende Ernte zu geben.  

Heute stellen wir Ihnen die Daten der dritten Probenahme vom 16.09.2011 (siehe Bild) in Form des TS-Gehaltes der Gesamtpflanze sowie des Kolbens einiger ausgewählter Sorten vor. Für die Hybriden, die bereits im letzten Jahr in der Beprobung waren, finden Sie zudem die Vergleichswerte der gleichen Kalenderwoche aus 2010 mit aufgeführt:

Mittlerweile ist die Maisernte gut vorangeschritten und in den südlichen Landesteilen ist man bereits mitten in der Silomaisernte bzw. geht schon dem Ende entgegen! Hier im Norden liegen wir noch in den Anfängen, aber man sollte sich sputen, denn sogar das mittelspäte Material hat deutlich über 30% TS-Gehalt in der Gesamtpflanzen aufzuweisen!

Über alle Reiferguppen erbrachte der Abreifetest in Greven TS-Gehalte zwischen knapp 31 bis deutlich über 35%. Bei einer angestrebten Zielgröße von ca. 30-35% für eine problemlose Silierung steht der Ernte nichts mehr entgegen! 

Wartet man indes zulange und bewegen sich die TS-Gehalte auf oder sogar über die 40%, ist mit Problemen bei der Verdichtung des zu silierenden Materials zu rechnen: unerwünschte Nachgärungen - und damit Energieverluste! - sind zu befürchten und der - kostenintensive - Einsatz von Silierhilfsmitteln ist in einem solchen Falle anzuraten.