Raps - Anbaufläche 2015

Quelle: UFOP Diagramm als PDF ladenPDF meiner Sammlung hinzufügen

Die UFOP (Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V.) veröffentlicht jährlich im Spätherbst eine Prognose der Winterrrapsaussaat.

Auf Grundlage einer Befragung von knapp 5000 Landwirten im September/Oktober 2014 wird die Winterrapsanbaufläche zur Ernte 2015 auf 1,323 Millionen Hektar geschätzt. Im Vergleich zur Erntefläche 2014 bedeutet dies einen leichten Rückgang des Anbaus um bundesweit 5,2 Prozent (72.827 Hektar), aber die Winterrapsfläche bleibt über dem Niveau der Jahre 2011 und 2012. 

Hauptgrund für Einschränkungen sind:

  • Fruchtfolgeplanung
  • niedrige Rapspreise
  • schlechte Wetterbedingungen zur Aussaat 
  • regional schwierige Rahmenbedingungen

Der Flächenrückgang betrifft alle Bundesländer mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz/ Saarland, wo ein leichter Anstieg prognostiziert wird.   

Die stärksten Anbaurückgänge:

  • Baden-Württemberg (–14,4 Prozent bzw. –7.707 Hektar) 
  • Nordrhein-Westfalen (–13,1 Prozent bzw. –9.019 Hektar)
  • Bayern mit –7,5 Prozent (–9.278 Hektar)
  • Niedersachsen mit –6,9 Prozent (-8.857 Hektar)
  • Mecklenburg-Vorpommern mit –6,4 Prozent (–15.707 Hektar)
  • Schleswig-Holstein mit –6,0 Prozent (–6.018 Hektar)

Leichte Anbaurückgänge:

  • Thüringen mit –4,3 Prozent (–5.295 Hektar)
  • Sachsen mit –3,5 Prozent (–4.627 Hektar)
  • Brandenburg mit –3,1 Prozent (–4.133 Hektar)
  • Hessen mit –2,2 Prozent (–1.397 Hektar) 
  • Sachsen-Anhalt mit –0,9 Prozent (–1.482 Hektar)

Auf Basis von 1143 Befragungen unter Landwirten kommt die Kleffmann Group auf eine Anbaufläche von 1,31 Mio. Hektar Aussaat 2014 im Vergleich zu 1,43 Mio. Hektar Aussaat 2013. Das entspräche bundesweit einem Rückgang von 8,5%.  

Ergänzend bleibt festzuhalten, dass sich der frühe, regional starke bis sehr starke Schädlingsdruck und die in Folge des vorläufigen Verbotes der neonicotinoiden Saatgutbeizung aufgetretenen Pflanzenschäden bislang noch nicht in bundesweit überproportional hohen Umbruchraten niedergeschlagen haben. Da von der Kleinen Kohlfliege oder vom Rapserdfloh stark befallene, derzeit auf den ersten Blick noch vital aussehende Rapspflanzen jedoch in den nächsten Wochen und Monaten noch absterben können, sind weitere Einzelpflanzenverluste sowie Umbrüche ganzer Schläge nach Winter zu befürchten.

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