Zertifiziertes Saatgut (Z-Saatgut)

Zertifizierte Spitzenqualität lässt sich Sack für Sack am blauen Etikett erkennen. Dieses enthält wichtige Informationen zum Z-Saatgut, die für eine sichere Aussaat erforderlich sind. Dazu gehören:

  • Angabe der Fruchtart
  • Anerkennungsnummer der Saatgutpartie
  • Garantierte Sortenechtheit
  • Gewichts-/Kornzahlangabe
  • Tausendkorngewicht (TKG)
  • Keimfähigkeit (KF)
  • Angaben über das verwendete Beizmittel

Die vorschriftsmäßige Kennzeichnung, Verschließung und Abpackung von Zertifiziertem Saatgut ist in der Saatgutverordnung geregelt. 

Darstellung Blaues Etikett auf z-saatgut.de

Aufgaben des Züchters

Aufgabe der Züchter ist es, leistungsstarke Sorten mit optimalen Eigenschaften zu entwickeln. Zudem tragen sie mit kontinuierlicher Erhaltungszüchtung dazu bei, dass bereits zugelassene Sorten weiterhin dem ursprünglichen Sortenbild entsprechen. So werden Sortenechtheit und -reinheit bewahrt. Die Sortenechtheit ist Garant für genetisch fixierte Qualitätsmerkmale. Regelmäßige Kontrollen des Bundessortenamts (BSA) gewährleisten überdies die Homogenität und Beständigkeit der zugelassenen Sorten.

Vermehrungsbetriebe

Ausgewählte Vermehrungsbetriebe erzeugen für den Züchter aus Vorstufensaatgut sogenanntes Basissaatgut. Anschließend steuern die Vermehrungsorganisations-Firmen (VO-Firmen) die Vermehrung des Basissaatgutes und die Aufbereitung sowie den Vertrieb des Z-Saatgutes; ebenfalls unter Berücksichtigung strengster Qualitätsanforderungen.

Nur wenn die gesetzlichen Vorgaben an den Feldbestand der Vermehrungsfläche und an die Beschaffenheit des Saatgutes eingehalten werden, wird das Saatgut anerkannt und zertifiziert.

Vertrieb

Es darf ausschließlich Zertifiziertes Saatgut in den Verkehr gebracht werden. Den Vertrieb des Z-Saatgutes übernehmen die VO-Firmen sowie der genossenschaftliche und der private Landhandel. Damit können die Getreideanbauer sicher sein, mit Z-Saatgut nur mehrfach geprüfte Spitzenqualität zu erhalten.


Mehr Details, Newsletter und Fach-Informationen finden Sie auf der Website z-saatgut.de 

Lizenzen und Nachbaugebühren sichern das für die Pflanzenzüchtung notwendige Kapital. Die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH organisiert die zentrale Erhebung der Nachbaugebühren und die Überprüfung der Einhaltung der Regelungen zwischen Züchtern und ihren Partnern.

Hochwertiges Saat- und Pflanzgut stellt die Grundlage für leistungsfähigen Pflanzen dar. Wir Pflanzenzüchter entwickeln moderne und innovative Sorten. Dabei passen wir die Pflanzen den Anforderungen einer sich ändernden Umwelt an und tragen maßgeblich zur Bewältigung globaler Herausforderungen bei.

Um den hohen Anforderungen an Z-Saatgut gerecht zu werden, müssen alle an der Saatguterzeugung beteiligten Partner strengste Qualitätskriterien erfüllen. Limagrain ist seit 2007 QSS zertifiziert - Sie als Landwirt oder Handelspartner profitieren damit von der lückenlose Rückverfolgbarkeitskette. 

Machen Sie den Silo-Check

Verdichtung im Silo: Eine hohe Schlagkraft der Ernte auch in der Verdichtung im...

mehr
Mais Impressionen, Abreife, Ernte

Der Mais 2017 - Impressionen zum Erntezeitpunkt, Bilder zur Ernte,...

mehr
LG mit neuen Maissorten auf Feldtagen

Unter dem Motto "Die schlagkräftigen Maissorten von LG" stellt der...

mehr
Mais Abreife 2017

Aktuelle Beobachtungen zur Mais Abreife 2017: Agra-Milch eG in Thüringen, LG...

mehr
Weizenzüchtung im Angesicht von Restriktionen in Düngung und Pflanzenschutz

Weizen bekommt Probleme durch Restriktionen im Pflanzenschutz und der Düngung....

mehr